Häufig gestellte Fragen

Konventionelles Röntgen

Wie schädlich ist eine Röntgenaufnahme?

Alle diagnostischen Röntgenuntersuchungen liegen in einem unbedenklichen Dosisbereich. Selbst mehrfache Untersuchungen über das Jahr verteilt gelten als unbedenklich. Einer individuellen Abschätzung des Risikos – abhängig von der untersuchten Region und der medizinischen Notwendigkeit - bedarf es bei einer starken Häufung (wenn über Jahre hinweg mehrere Male pro Monat geröntgt wird).

Werden Röntgenstrahlen gespeichert im Körper? Wie entsteht ein Schaden durch Röntgenstrahlen im Körper?

Die Röntgenuntersuchungen liegen in einem unbedenklichen Dosisbereich. Auch wenn eine Untersuchung mehrfach über das Jahr verteilt wiederholt wird gilt das als unbedenklich.

Röntgenstrahlen werden nicht im Körper gespeichert. Sie treten durch das Objekt hindurch, werden abgelenkt und geschwächt.

Grundsätzlich kann ionisierende Strahlung zu Veränderungen am Erbgut führen. Da der Körper solche Veränderungen jedoch reparieren kann, hat die Strahlung selten Nebenwirkungen. Nur in Fällen einer hochdosierten Strahlenanwendung können diese Effekte eintreten. Unsere Untersuchungen liegen jedoch alle weit unter dieser Schwelle

Darf eine schwangere Patientin geröntgt werden?

Schwangere Frauen sollen grundsätzlich nicht geröntgt werden. Melden Sie daher bitte jede Schwangerschaft vor einer Untersuchung. Sollte eine Schwangerschaft möglich sein, bitten wir Sie den Termin so zu wählen, dass diese mittels negativem Schwangerschaftstest ausschließbar ist oder zumindest innerhalb der ersten zehn Tage nach der letzten Regelblutung angesetzt ist.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung der Durchleuchtung?

Obwohl hier viele Bilder hintereinander erstellt werden, kann durch die Verwendung von „gepulster“ Röntgenstrahlung die Strahlendosis niedrig gehalten werden. Bei der gepulsten Röntgenstrahlung wird für jedes einzelne Bild nur sehr wenig Strahlung verwendet. Außerdem sorgen moderne Blenden und Vorfilter sowie der „Last image hold“ für eine weitere Reduktion der Strahlendosis.


Ultraschall

Welche Organe werden mittels Ultraschall untersucht?

Der Ultraschall ist grundsätzlich an allen Organen einsetzbar, eine Ausnahme stellen hier mit Luft gefüllte Organe (Lunge und Magen Darm Trakt) und Knochen dar, da diese im Ultraschall nicht beurteilbar sind.

Ich bin schwanger, darf ich einen Schall bekommen?

Ja, es entsteht durch den Ultraschall keine schädigende Wirkung für das Baby, auch die direkte Untersuchung des Embryos in der Gebärmutter hat keine schädigende Wirkung.

Was muss ich für die Untersuchung beachten?

Für die Sonographie des Oberbauches bitten wir Sie 3 Stunden keine Nahrung zu sich zu nehmen, damit die Gallenblase nicht kollabiert ist und nicht zu viel Luft im Magen ist, welches die Untersuchungsbedingungen einschränkt. Deshalb versuchen wir auch die Untersuchungen am Vormittag durchzuführen. Wir bitten Sie Ihre Medikamente mit einem Schluck Wasser auf jedenfall einzunehmen.

Für die Sonographie des Unterbauches bitten wir Sie mit einer vollen Harnblase zu kommen, da dadurch die Untersuchungsbedingungen verbessert werden.

Für die Sonographie der Halsgefäße bei Männern optimiert eine frische Rasur die Bildqualität.

 

Mammographie

Wer soll zur Vorsorge gehen?

Das bundesweite Früherkennungsprogramm www.früherkennen.at lädt alle Frauen zwischen dem 45. und den 69. Lebensjahr alle zwei Jahre automatisch per Brief ein, eine Vorsorge-Mammographie durchführen zu lassen. Mit dieser Einladung können Sie jederzeit einen Termin bei uns am Schalter vereinbaren. Sie benötigen hier keine weitere Zuweisung. Sollten Sie in dieser Altersgruppe sein, und noch keine Einladung bekommen haben, dennoch eine Mammographie machen wollen, dann können Sie gerne anrufen, einen Termin vereinbaren und nur mit ihrer ECard zu uns kommen und bekommen so Ihre Vorsorgeabklärung. Allerdings ist eine solche Untersuchung nur alle 2 Jahre möglich.

Sollten Sie im Alter zwischen 40 und 44 Jahren, bzw. älter als 75 Jahre alt sein und eine Vorsorgemammographie in einem 2 Jahresabstand wünschen, so müssen sie sich beim Früherkennungsprogramm selbstständig anmelden.


Auch dann bekommen Sie eine Einladung zugesandt, mit der sie bei uns einen Termin vereinbaren können.

Wenn ich Beschwerden habe oder aus sonstigen Gründen früher eine Untersuchung der Brust benötige?

Bei familiärer Vorbelastung (Brustkrebs der Mutter oder nahen Verwandten) oder in der Nachsorge eines bei Ihnen diagnostizierten Brustkrebses kommen Sie bitte ebenfalls mit einer Zuweisung Ihres behandelnden Arztes (Facharzt oder Hausarzt).

Wie groß ist die Strahlenbelastung der Mammographie?

Eine Brust Vorsorgeuntersuchungen wird mit extrem niedriger Dosis durchgeführt. Da die Brust zwischen zwei Platten komprimiert wird kann die Dosis noch weiter gesenkt werden. Wenn Frauen ab dem 40. Lebensjahr jährlich mammographiert werden, nimmt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken von 10 % auf 10,02 % zu. Das „natürliche Risiko“ ist also – gemessen an dem Risiko, durch Strahlenbelastung an Brustkrebs zu erkranken – ungleich höher.

Gibt es auch die Möglichkeit von einer Ärztin untersucht zu werden?

In unserem Institut arbeitet auch eine Radiologin (Dr Daniela Kienzl-Palma). Weiters gibt es jede Woche fixe Termine (meist Mittwoch und Donnerstag), bei denen eine Ärztin aus einem Mammographie Zentrum (KH Rudolfstiftung, KH SMZ Süd) bei uns arbeitet und Sie persönlich untersuchen kann. Falls Sie von einer Ärztin untersucht werden möchten, geben Sie dies bei der Terminvereinbarung bekannt !

Mein Befund ist auffällig - was muss ich tun?

Sollte bei der Mammographie ein auffälliger oder bösartiger Befund erhoben werden, so wird Ihnen das persönlich von unseren Ärzten mitgeteilt. In diesem Gespräch werden Ihnen auch weitere Maßnahmen empfohlenen.

Ich habe einen Knoten getastet - was muss ich tun?

Sollten Sie Schmerzen in der Brust oder eine tastbare Läsion haben bitten wir Sie unverzüglich Ihren Hausarzt zu kontaktieren, und eine Zuweisung für eine Mammographiezu besorgen. Geben Sie bei der Anmeldung unbedingt an, dass Sie eine tastbare Läsion oder Schmerzen in der Brust verspüren.

 

Computertomographie (CT)

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

2-3 Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nichts mehr essen, jedoch ausreichend trinken.

Da die Untersuchung Ihr schriftliches Einverständnis erfordert, bitten wir Sie 20 Minuten vor dem geplanten Termin bei uns zu erscheinen um die Einverständniserklärung und einen allgemeinen Fragebogen zu Ihrer Krankengeschichte (z.B: Fragen zu Vorerkrankungen wie Allergien, Herz-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, sowie eventuell über eine mögliche Schwangerschaft etc.) auszufüllen.

Abhängig von der zu untersuchenden Körperregion könnten Sie aufgefordert werden, Schmuck, Brillen, Haarnadeln, Hörgeräte und entfernbare Zahnprothesen zu entfernen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung findet im Liegen statt, während das CT läuft ist der Patient alleine im Raum, der / die Assistent/ Assistentin überwacht den Patienten in dieser Zeit und kann mittels Gegensprechanlage mit dem Patienten kommunizieren.

Wir verfügen über ein CT-Gerät, das dem Patienten besonders viel Raum lässt. Unsere Räume sind hell und freundlich. Falls Sie dennoch unter Platzangst leiden, kann Ihnen zur Unterstützung ein Beruhigungsmittel gegeben werden.

Was muss ich im Falle einer Schwangerschaft beachten?

Schwangere Personen dürfen nicht mit der Computertomographie untersucht werden, sollten Sie schwanger sein und dennoch zu einer Computertomographie überwiesen worden sein, bitten wir Sie das mit dem Zuweiser zu besprechen, oft gibt es auch Alternativen in der Diagnostik.

Ich habe eine Kontrastmittelallergie, was muss ich tun?

Sollten Sie eine bekannte Kontrastmittelallergie gegen jodhaltige Kontrastmittel haben, teilen Sie das der Anmeldung bei der Terminvereinbarung mit. Nicht für jede Untersuchung wird ein Kontrastmittel benötigt und in manchen Fällen kann durch eine Prophylaxe die Untersuchung dennoch durchgeführt werden.

 

Magnetresonanztomographie (MRT)

Was muss ich bei der Untersuchung beachten?

Patienten die von einem Kassenarzt zugewiesen werden brauchen derzeit eine chefärztlich bewilligte Zuweisung (Ausnahme is die BVA und VA), die vom Patienten vor der Untersuchung einzuholen ist. Bitte Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse. Bringen Sie bitte Ihre E-CARD für jede Untersuchung mit!

Bei Untersuchungen des Oberbauchs (zB Leber, Pankreas Nieren etc) sollten Sie 2-3 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen.

Während der Untersuchung kann Ihnen je nach Untersuchungsregion und/oder Indikation vom Arzt Kontrastmittel über einen venösen Zugang gespritzt werden.

Da die Untersuchung Ihr schriftliches Einverständnis erfordert, bitten wir Sie 20 Minuten vor dem geplanten Termin bei uns zu erscheinen um die Einverständniserklärung und einen allgemeinen Fragebogen zu Ihrer Krankengeschichte auszufüllen.

Patienten mit Prothesen, Implantaten nach Operationen, wie Schrauben und Platten, Hörgeräten, Herzschrittmachern, Herzklappen, Stents (das sind kleine Metallröhrchen in Gefäßen, meistens Herzkranzgefäßen) müssen dies unbedingt vor der MRT-Untersuchung melden, da in der MRT Magnetfelder zur Bildgebung verwendet werden. Es ist auch wichtig, daß Sie falls vorhanden den Implantat-Pass zur Untersuchung mitbringen.

Schmuck, Haarnadeln, Brillen, Hörgeräten und Geldmünzen müssen, soweit möglich, in der Umkleidekabine abgelegt werden.

Nicht entfernbare Metallteile, die sich im Körper befinden, wie z. B. Metallsplitter, und bestimmte rote Farbstoffe, die bei Tätowierungen und Permanentlidstrichen verwendet werden, können Eisenoxid enthalten und sich deshalb während der Untersuchung erwärmen oder bewegen und müssen deshalb auch vor der Untersuchung gemeldet werden.

Bekomme ich bei jeder Untersuchung Kontrastmittel?

Wir entscheiden im Verlauf der Untersuchung ob wir ein Kontrastmittel verabreichen werden oder nicht, daher kann es unter Umständen auch passieren, dass Ihnen während der Untersuchung ein Arzt einen Zugang zu einer Vene setzt und Ihnen darüber Kontrastmittel verabreicht.

Darf in der Schwangerschaft eine MRT durchgeführt werden?

Eine Schwangerschaft stellt nicht unbedingt eine Gegenanzeige zu einer MRT dar, jedoch wird aufgrund der fehlenden Datenlage eine Untersuchung im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht durchgeführt. Bitte melden Sie daher auch eventuelle Schwangerschaften. Auf eine Kontrastmittelgabe wird im Rahmen der Schwangerschaft verzichtet.