Röntgen
Was wird geröntgt?
Grundsätzlich kann jeder Körperteil geröntgt werden. Die häufigsten Röntgenaufnahmen sind Bilder von Brustkorb und Skelettknochen, mitunter auch in Form orthopädischer Spezialaufnahmen. Das Ergebnis sind konventionelle Röntgenbilder. Falls notwendig, können bei bestimmten Untersuchungen auch Kontrastmittel eingesetzt werden (getrunken oder in die Vene gespritzt).
Was ist eine Durchleuchtung?
Während beim konventionellen Röntgen immer nur ein stehendes Bild erstellt wird, werden bei der Durchleuchtung mehrere Bilder hintereinander gemacht. Hier entstehen bis zu 15 Bilder pro Sekunde. Diese werden direkt auf einen Monitor übertragen und können so, ähnlich wie ein Videofilm, angesehen werden. Die modernen Geräte sind zusätzlich mit beweglichen Kipptischen ausgestattet, die eine Untersuchung in verschiedenen Körperpositionen erlauben. Hier ist die Patienten-Mitarbeit zur Diagnosefindung und für eine kurze Durchleuchtungszeit grundlegend. Zusätzlich werden bei diesen Untersuchungen oft Kontrastmittel verwendet. Diese werden je nach Untersuchungsregion und Technik eingesetzt, entweder werden sie getrunken oder in die Vene gespritzt.
Informationen im Detail
Schluckröntgen
Magenröntgen
Venenuntersuchung (Phlebographie) bei Krampfadern
Die Untersuchung erfolgt in leicht schräger Tischposition. Nach Punktion einer Vene am Fußrücken wird dem Patienten jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt. Sollten sie an einer Allergie gegen ein jodhältiges Kontrastmittel leiden, teilen Sie das dem untersuchenden Arzt mit.
Es kann durch das Spritzen des Kontrastmittels zu einem Wärmegefühl kommen. Die Venen werden dann direkt in der Durchleuchtung beurteilt. Oft kann zusätzlich der venöse Abfluss anfangs gestaut werden, um das Kontrastmittel eine Zeit lang im Untersuchungsgebiet zu halten.
Intravenöses Urogramm (IVP)
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wie schädlich ist eine Röntgenaufnahme?
Alle diagnostischen Röntgenuntersuchungen liegen in einem unbedenklichen Dosisbereich. Selbst mehrfache Untersuchungen über das Jahr verteilt gelten als unbedenklich.
Werden Röntgenstrahlen gespeichert im Körper? Wie entsteht ein Schaden durch Röntgenstrahlen im Körper?
Die Röntgenuntersuchungen liegen in einem unbedenklichen Dosisbereich. Auch wenn eine Untersuchung mehrfach über das Jahr verteilt wiederholt wird gilt das als unbedenklich.
Röntgenstrahlen werden nicht im Körper gespeichert. Sie treten durch das Objekt hindurch, werden abgelenkt und geschwächt.
Darf eine schwangere Patientin geröntgt werden?
Wie hoch ist die Strahlenbelastung der Durchleuchtung?
Obwohl hier viele Bilder hintereinander erstellt werden, kann durch die Verwendung von „gepulster“ Röntgenstrahlung die Strahlendosis niedrig gehalten werden. Bei der gepulsten Röntgenstrahlung wird für jedes einzelne Bild nur sehr wenig Strahlung verwendet. Außerdem sorgen moderne Blenden und Vorfilter sowie der „Last image hold“ für eine weitere Reduktion der Strahlendosis.